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Studienförderung

Die Stiftung Führungsnachwuchs unterstützt Beschäftigte aus Verkehrs- und Industrieforumsunternehmen bei ihrer beruflichen Weiterbildung. Sie vergibt Stipendien an Führungskräfte und jene, die Führungspositionen anstreben bzw. für solche vorgesehen sind und eine (weitere) akademische Qualifizierung anstreben. Auch branchenbezogene Dissertationen werden finanziell unterstützt.

Voraussetzungen für die Förderung
Bewerben können sich Beschäftigte aus Verkehrsunternehmen und Unternehmen des VDV-Industrieforums, die an einer Hochschule ein Bachelor- oder Masterstudium – möglichst berufsbegleitend – aufnehmen wollen oder eine Promotion anstreben. Die Bewerber müssen nachweislich über eine mehrjährige Berufserfahrung in der Branche verfügen. Die Bewerber müssen über die für eine Studienaufnahme notwendigen fachlichen Voraussetzungen und persönlichen Kompetenzen verfügen.

Das Studium, die Studienschwerpunkte, die vorgesehene Abschlussarbeit bzw. Promotion müssen thematische Bezüge zu grundlegenden und/oder aktuellen Entwicklungen bzw. Handlungsfeldern der Branche herstellen und für die weitere Tätigkeit in der Branche qualifizieren.

Das bewilligte Förderstipendium wird ausschließlich als Zuschuss zu den Studiengebühren bzw. zu den Promotionskosten vergeben. Es kann bis zu 30% der Gebühren/Kosten betragen.

Die Stipendienvergabe ist an den erfolgreichen Abschluss des Studiums bzw. die Promotion gebunden. Der Förderantrag wird durch den Vorstand und die Geschäftsführung der Stiftung Führungsnachwuchs bewertet, geprüft und entschieden.


Unsere Stipendiaten

Lea Dillmann, Mitarbeiterin Produktentwicklung im Verkehrsangebot

Bei den Stadtwerken Osnabrück bin ich seit Juni 2014 für die Produktentwicklung im Verkehrsangebot tätig. Zu meinen Aufgaben zählen, neben dem betrieblichen Mobilitätsmanagement, die Weiterentwicklung der multimodalen Mobilitätsangebote und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder im Bereich der Multi- & Intermodalität. Natürlich interessiert mich auch, wie Unternehmen außerhalb Deutschlands und Europas mit den gestiegenen Mobilitätsanforderungen umgehen. Deshalb habe ich ein Praktikum beim kanadischen Carsharing-Verband CSA in Vancouver absolviert. Das war eine tolle Erfahrung und ich konnte viel für meinen Job in Osnabrück mitnehmen.

 

 

Alexander van Wersch, Projektleiter

Quo vadis? - Für mich stand das schon früh fest! Im Anschluss an meine Schullaufbahn absolvierte ich ein Duales Studium zum Bachelor of Engineering und lernte während verschiedener Praxisphasen Struktur und Arbeitsinhalte eines Eisenbahnverkehrsunternehmens kennen. Seit dem Abschluss meines Erststudiums leite ich als Fahrzeugingenieur der DB Regio AG in Nürnberg unterschiedliche Projekte, von der Fahrzeugbeschaffung bis zum Fahrzeugumbau. Von der Zukunft des Systems "Schiene" überzeugt, habe ich mich entschieden meine Qualifikationen in der Verkehrs- und Mobilitätsbranche zu erweitern. Derzeit studiere ich an der UNIKIMS in Kassel in der Fachrichtung ÖPNV & Mobilität (M.Sc.) berufsbegleitend. Mit den Studieninhalten Planung, Technik, Wirtschaft und Recht sowie der Vermittlung von Soft-Skills bereite ich mich dabei auf zukünftige Führungsaufgaben im Verkehrsunternehmen vor. Durch das Stipendium der VDV Stiftung Führungsnachwuchs erhalte ich wertvolle Rückendeckung und bin dafür sehr dankbar.

 

 

Susanne Daßler, Mitarbeiterin Marketing

Nach meinem erfolgreichen Bachelorstudium im Bereich Verkehrs- und Transportwesen (B.Eng) sammelte ich, wie bereits schon vor meinem Studium, weitere Erfahrungen in der ÖPNV Branche. Seit Mitte 2015 bin ich beim Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) beschäftigt. Dort bin ich derzeit als Sachbearbeiterin im Bereich Marketing tätig, u.a. für das KombiTicket, Digitalisierung des umfangreichen Freizeitangebotes, Außeneinsätze mit unserem InfoMobil u.v.m.. Mein großer Wunsch war es, auch noch den Master zu absolvieren und fand an der Universität in Kassel genau die richtige Spezialisierung im nebenberuflichen Studiengang ÖPNV & Mobilität. Ich bin froh, dass mich die Stiftung Führungsnachwuchs dabei unterstützt!

 

 

Viktor Zitzmann, Netz- und Infrastrukturplaner im Bereich Bus

Seit meinem Studienabschluss in Georgraphie bin ich bei der „traffiQ – lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt a.M. GmbH“ als Netz- und Infrastrukturplaner im Bereich Bus tätig. Derzeit bin ich zusätzlich an der Universität Kassel für den berufsbegleitenden Master-Studiengang "ÖPNV & Mobilität" eingeschrieben. Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, weil ich mich mit dem Thema ÖPNV vertiefend beschäftigen möchte. Viele unserer Dozenten kommen aus der ÖPNV-Praxis, was das Studium sehr interessant und anwendbar für mich macht. Diese praxisnahe Lehre war für mich übrigens ein entscheidenden Faktor für die Wahl des Studiengangs und nach nunmehr 3 Semestern weiß ich sicher, dass es die richtige Wahl war. Natürlich ist mir auch bewusst, dass der Master einen wichtigen Grundstein für meine Karriereplanung legt. Mein zweites Studium wird von der Stiftung Führungsnachwuchs finanziell gefördert.

 

 

Joachim Kossow, Leiter der Betriebsplanung

Nach dem Abschluss meines Geographie-Studiums 2007 und verschiedenen anderen beruflichen Stationen, habe ich 2010 als Mitarbeiter der Angebotsplanung bei den Stadtwerken Osnabrück angefangen. Im Rahmen dieser Tätigkeit habe ich erkannt, dass ich gerne vertiefendes Management-Wissen erlangen möchte. Im Frühjahr 2012 begann ich daher ein berufsbegleitendes Masterstudium Management am Hagener Institut für Managementstudien e.V. an der FernUniversität Hagen. Das Studium schloss ich nach zwei Jahren im März 2014 mit einer Masterarbeit über das Modell der Fachkarrieren erfolgreich ab. Schon während meines Studiums konnte ich mich beruflich weiterentwickeln, Erlerntes umsetzen und anwenden. Seit Ende 2012 bin ich nun als Leiter der Betriebsplanung in einer Führungsposition tätig.

Die Stiftung Führungsnachwuchs im VDV hat mich durch ein Stipendium sowohl ideell als auch finanziell unterstützt."

 

 

Dr. Alexander Vogt, EU-Verkehrsexperte im Europaparlament

Nach meinem Studienabschluss in Geographie, Wirtschaftswissenschaften und Ethnologie wurde ich vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen eingestellt. Ein knappes Jahr später begann ich, gefördert durch die Stiftung Führungsnachwuchs und neben der Vollzeittätigkeit des Persönlichen Referenten der Hauptgeschäftsführung, mit meiner Doktorarbeit zum Thema "Renaissance des Einzelwagenverkehrs nach Liberalisierung des Schienengüterverkehrs in Deutschland?". Nach erfolgreichem Abschluss der Promotion begann ich im April 2012 als EU-Verkehrsexperte im Europaparlament zu arbeiten. Dort berate ich u.a. den ehemaligen polnischen Verkehrsminister Prof. Dr. Boguslaw Liberadzki, halte Vorträge zum Thema EU-Verkehrspolitik und bin als Gastdozent an verschiedenen europäischen Universitäten tätig.